Bundesübungen

Zur Erfüllung der Schiesspflicht nehme ich mit ... Dienstbüchlein, Schiessbüchlein oder militärischer Leistungsausweis, schriftliche Aufforderung des HEERES in Bern, persönliche Waffe (Sturmgewehr oder Pistole) und Gehörschutz.

Bedingungen
Die Schiesspflicht gilt als erfüllt, wenn der Schiesspflichtige die vorgeschriebene Anzahl Patronen mit seiner persönlichen Waffe gezielt verschossen hat. Die Schiesspflicht gilt als bestanden, wenn der Schütze mit dem Sturmgewehr mindestens 42 Punkte bzw. mit der Pistole mindestens 120 Punkte erreicht und nicht mehr als drei Nuller geschossen hat.

Wer die Mindestpunkte oder -treffer nicht erreicht hat, kann das ganze obligatorische Programm mit Kaufmunition im gleichen Verein am gleichen oder an einem andern Schiesstag höchstens zweimal wiederholen. Subalternoffiziere, welche die Schiesspflicht auf 25 m nach zwei Wiederholungen nicht bestanden haben, müssen das obligatorische Programm 300 m schiessen.

Schiesspflichtige, die auch bei den Wiederholungen nicht erfolgreich sind, werden zu gegebener Zeit mit einem Marschbefehl in einen eintägigen Ausbildungskurs (Verbliebenenkurs) aufgeboten. Was passiert, wenn ich nicht an das "Obligatorische" gehe? Das Versäumnis wird durch die zuständige kantonale Militärbehörde geahndet. Dabei wird unterschieden zwischen einer disziplinarischen Bestrafung (Geldbusse / scharfer Arrest) oder einem militärgerichtlichen Verfahren.